|
Startseite
Veröffentlichungen
Vorschau
News
Leseproben
Hörproben
Bildergalerie
Presse
und mehr
Rezensionen
Links
Kontakt
Lesungen
Blog
Gästebuch
| |

|
|
Kesel, McNiven, Smith,
Simmons, Ryan, Farmer, Hollowell, Ponsor, DePuy, Cox
|
|
|
|
Meridian 12
|
|
Eine Rezension von Nina Horvath
|
|
Die Welt, wie wir sie kennen, gibt
es schon lange nicht mehr. Alles, was davon übriggeblieben
ist, sind einige Inseln, auf denen Stadtstaaten gegründet
wurden und zwischen denen sich die Menschen mit Hilfe von
fliegenden Schiffen fortbewegen. Im Zentrum der Handlung
steht die junge Sephie, die Tochter des verstorbenen
Ministers von Meridian (einer dieser Inseln). Sie sollte die
Macht erben, als Zeichen dafür trägt sie ein äußerst
auffälliges Mal auf der Stirn. Zudem verfügt sie über außergewöhnliche
Kräfte, kann fliegen, durch Berührung heilen und
Energiekugeln verschießen.
Ihr Reich liegt in Trümmern, aber immer noch leisten sie
und ihre Verbündeten ihrem Feind, der dafür verantwortlich
ist, erbitternden Widerstand. Ein fremder Mann taucht
unerwartet wie aus dem Nichts auf. Er ist ähnlich wie
Sephie gezeichnet und auch er verfügt über besondere Kräfte.
Damit ist er ein willkommener Verbündeter für die
Rebellen. Allerdings übt er auch einen eher negativen Einfluss
auf Sephie aus, die bislang den Krieg unter Schonung möglichst
vieler Leben führte, die er aber davon überzeugt, dass
dies nicht möglich ist, wenn sie ihren Kampf erfolgreich führen
will ...
Die Nummer Zwölf der Comicreihe Meridian präsentiert sich
als eine reizvolle Mischung von Gegensätzen. Da sind zum
einen die gelegentlich sogar ganzseitig vorliegenden Bilder
auf Hochglanzpapier, zumeist in warmen Braun- oder grellen
Rot- und Gelbtönen gehalten. Die positiv belegten
Hauptpersonen sind allesamt schlank und gutaussehend, der
Kitsch gipfelt schließlich in ganze Bilder ausfüllende
Darstellungen der strahlend grünen Augen der Heldin des
Comics, oftmals sind diese mit Tränen gefüllt.
Neben dieser übertriebene Ästhetik fließen aber noch
andere Darstellungen in den vorliegenden Band an:
Schmutzige, blutende Menschen in zerrissener Kleidung, die
um ihr Überleben kämpfen.
Diese krassen Gegensätze im Zeichenstil passen zum Comic,
der offensichtlich als eine Mischung von Fantasy und Endzeit
angelegt ist.
|
|

|