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Peter David
Dunkle Verbündete (Star Trek)

Eine Rezension von Nina Horvath
 

 

Ein kollektives Lebewesen, die sogenannte Schwarze Masse, die schon ganze Sterne verschlungen hat, steuert auf den Planeten der Erlöser zu, worauf diese sich hilfesuchend an das Sternenflottenschiff U.S.S. Excalibur wenden. Da es sich bei den Erlösern jedoch um fanatische und intolerante Tyrannen handelt, die andere Völker gewaltsam zu ihrer Religion bekehren und noch so ganz nebenbei die „erste Direktive“ im Weg steht, entschließt sich der Captain, sich herauszuhalten. Ihrer skrupellosen Natur folgend, schrecken diese natürlich vor nichts zurück, nehmen Crewmitglieder als Geiseln und bedrohen sogar die Bevölkerung eines ganzen Planten mit der Vernichtung, um ein Eingreifen zu erzwingen. Diese Mission ist jedoch alles andere als einfach und wahrlich nicht ungefährlich und schon bald ist es die U.S.S. Excalibur, der ein schreckliches Ende durch die Schwarze Masse bevorsteht, die das Schiff bereits eingehüllt hat...
So weit zum Inhalt, die eigentliche Handlung lebt allerdings von den zahlreichen Beziehungen an Bord des Schiffes, von denen keine auch nur den geringsten Anspruch auf Normalität erhebt und die eines gemeinsam haben, nämlich dass sie sehr, sehr kompliziert sind. Dadurch, dass für die Protagonisten „Privatsphäre“ ein Fremdwort zu sein schient und fremde Quartiere aufzubrechen (unter anderem, um ein Pärchen in seiner trauten Zweisamkeit zu stören) dort offensichtlich an der Tagesordnung steht, werden die sich dadurch zwangsläufig ergebenden Peinlichkeiten auf extreme Weise verschärft.
Gut, das Buch ist sicher keine Blüte der Weltliteratur, bietet aber dafür durchgehend spannende Unterhaltung und ist unter diesem Aspekt durchaus empfehlenswert.