Ein kollektives Lebewesen,
die sogenannte Schwarze Masse, die schon ganze Sterne verschlungen
hat, steuert auf den Planeten der Erlöser zu, worauf diese sich
hilfesuchend an das Sternenflottenschiff U.S.S. Excalibur wenden. Da
es sich bei den Erlösern jedoch um fanatische und intolerante
Tyrannen handelt, die andere Völker gewaltsam zu ihrer Religion
bekehren und noch so ganz nebenbei die „erste Direktive“ im Weg
steht, entschließt sich der Captain, sich herauszuhalten. Ihrer
skrupellosen Natur folgend, schrecken diese natürlich vor nichts zurück,
nehmen Crewmitglieder als Geiseln und bedrohen sogar die Bevölkerung
eines ganzen Planten mit der Vernichtung, um ein Eingreifen zu
erzwingen. Diese Mission ist jedoch alles andere als einfach und
wahrlich nicht ungefährlich und schon bald ist es die U.S.S.
Excalibur, der ein schreckliches Ende durch die Schwarze Masse
bevorsteht, die das Schiff bereits eingehüllt hat...
So weit zum Inhalt, die eigentliche Handlung lebt allerdings von den
zahlreichen Beziehungen an Bord des Schiffes, von denen keine auch nur
den geringsten Anspruch auf Normalität erhebt und die eines gemeinsam
haben, nämlich dass sie sehr, sehr kompliziert sind. Dadurch, dass für
die Protagonisten „Privatsphäre“ ein Fremdwort zu sein schient
und fremde Quartiere aufzubrechen (unter anderem, um ein Pärchen in
seiner trauten Zweisamkeit zu stören) dort offensichtlich an der
Tagesordnung steht, werden die sich dadurch zwangsläufig ergebenden
Peinlichkeiten auf extreme Weise verschärft.
Gut, das Buch ist sicher keine Blüte der Weltliteratur, bietet aber
dafür durchgehend spannende Unterhaltung und ist unter diesem Aspekt
durchaus empfehlenswert.