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Nobuhiro Watsuki
Kenshin 8

Eine Rezension von Nina Horvath
 

 

Obwohl „Kenshin“ bereits in die achte Runde geht, wird es Neueinsteigern erfreulich einfach gemacht: Dafür sorgt eine Kurzzusammenfassung der Handlung der vorangegangenen Bände sowie eine Auflistung der wichtigsten Charaktere, deren Zahl überschaubar bleibt und die auch genügend individuelle Merkmale besitzen, um vom Leser schnell und einfach unterschieden zu werden.
Im Mittelpunkt der Handlung steht - wie zu erwarten war- der Titelheld Kenshin, der einst als Patriot eine neue Ära erkämpft hatte und dabei zum Attentäter wurde. Nun hat er geschworen, nie wieder einen Menschen zu töten. Aus diesem Grund liegt die Schneide seines gebogenen Samuraischwerts auf der falschen Seite, aus diesem Grund kann er zwar noch damit kämpfen, aber niemanden ernsthaft verletzen kann.
Um den Umsturz der Regierung zu verhindern, macht sich Kenshin auf den Weg nach Kioto. Da er seine Freunde nicht in Gefahr bringen will, bricht er heimlich auf. Diese sind natürlich außer sich und kurze Zeit später folgen sie ihm auf getrennten Wegen.
Unterwegs trifft er auf das Mädchen Misao, die er, wie ein richtiger Held eben, sofort glaubt, retten zu müssen. Seine Überraschung ist groß, als diese sich als Meisterin der Wurfmesser herausstellt und sich sehr wohl selbst zu helfen weiß. Dennoch gibt es auch für ihn den einen oder anderen Kampf zu bestehen und auch sein alter Feind Makoto Sishio, sein Nachfolger als Attentäter, lässt nicht auf sich warten...
Bei „Kenshin 8“ handelt es sich um einen gelungenen Manga vor einer stimmungsvollen historischen Kulisse. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Nobuhiro Watsuki zwischendurch sogar auf häufige Vorschläge und Kritikpunkte der Leserbriefe seiner Fans eingeht, eine Mühe, die sich wahrlich nicht jeder Autor macht.
Vor allem aber ist dieser Comic so spannend, dass kaum jemand schaffen dürfte, ihn zwischendurch auch nur kurz wegzulegen.