Lesung Nachbetrachtung:

Lesung und Präsentation des Buches Fantastisches Österreich.

Zeit und Ort: 10. Februar 2006, 20:00 im Schloss Puchenau bei Linz.  

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Zeitungsartikel über die Lesung in der Tips

Zeitungsartikel über die Lesung in SPÖ Aktuell

 

So weit, so gut. Die Lesung war an besagtem Tag angesetzt. Aber die Veranstaltung, bei dem dank sorgfältiger Planung nicht mehr allzu viel schief gehen sollte, versank im Schnee. In Teilen Oberösterreichs wurde sogar der Katastrophenzustand ausgerufen!

So sah es aus - man beachte, dass ich aufrecht in einer natürlich gefallenen Schneedecke stehe. Eine weitere Person liegt fast völlig verborgen im Schnee:

Doch es war schon zu spät, die Veranstaltung abzublasen. Schließlich waren die Einladungen bereits verschickt und einige Zeitungen hatten die Veranstaltung bereits angekündigt, darunter auch die Regionalzeitung Tips, die der Buchpräsentation einen eigenen Artikel widmete.

Also wurde die Veranstaltung wie geplant durchgezogen. Mag. Lorenz von der Kulturinitiative Puchenau sprach einige einleitende Worte, bevor er die Moderation an Nina Horvath übergab.

Wie sich nun zeigte, bewahrheiteten sich die anfänglichen Befürchtungen, dass es keine Besucher schaffen würden, nicht. Obwohl es gerade in der Gegend sicher nicht wenige unpassierbare Straßen gab, war die Besucherzahl geradezu überraschend hoch und hätte uns selbst unter normalen Umständen glücklich gemacht:

 

Die Buchpräsentation wurde von Georg Siebert eingeleitet, der den Zuhörern Einblick in die Entstehung der Anthologie Fantastisches Österreich gab.

Er erzählte recht locker über unser Buch, das sehr gut beweist, dass sich die Österreicher auch im Bereich der fantastischen Literatur nicht verstecken müssen!

Im Vordergrund sieht man ein Bild der begleitenden Bilderausstellung "Filmstars - Popstars" von Werner Horvath.

Im Anschluss daran las Michael Ziegelwagner seine Geschichte "Der Zusammenstoß" aus der Anthologie Fantastisches Österreich.

Angesichts seines tiefgründigen Humors konnten sich selbst seine Mitautoren ein Schmunzeln nicht verkneifen.

 

Im Anschluss daran las Nina Horvath ihre Kurzgeschichte "Die Spirale" - bewusst nicht aus Fantastisches Österreich, um dem interessierten Leser möglichst viel unbekanntes Material übrigzulassen, sondern aus dem SF-Band Überschuss.

Im Anschluss daran freuten sich die Autoren über die gut überstandene Lesung:

Nach dieser kurzen Verschnaufspause begann auch schon die Belagerung: Zahlreiche Besucher drängten sich um den Büchertisch, blätterten in den aufgelegten Werken und "adoptieren" nicht wenige davon - die sie natürlich auch signieren ließen.

Letzten Endes war das ganze eine gelungene Bücherpräsentation, wobei vor allem auffiel, dass das Publikum altersmäßig gut durchmischt war und überaus interessiert der Lesung folgte.

Am kalten Büffet entwickelte sich in lockerer Atmosphäre noch so manches interessante Gespräch.