Startseite

Veröffentlichungen

Vorschau

News

Leseproben

Hörproben

Bildergalerie

Presse und mehr

Rezensionen

Links

Kontakt

Lesungen

Blog

Gästebuch

H.P.Lovecraft
Schatten über Innsmouth

Eine Rezension von Nina Horvath
 

 

Erst Jahre nach den erschreckenden Ereignissen berichtet der namenlose, von skurrilen Alpträumen geplagte Ich-Erzähler seine Geschichte.
Eigentlich sollte es eine einfache Reise innerhalb New Englands
werden. Um Geld zu sparen, entscheidet sich der junge Mann nicht für den Zug, sondern benutzt den billigeren Bus. Dieser macht eine kurze Zwischenstation in einer kleinen Stadt namens Innsmouth, ein Ort, der seltsamerweise auf keiner Karte verzeichnet ist.
Allerdings versuchen die Einheimischen ihn vor einem Aufenthalt in dieser seltsamen Stadt zu warnen, aber gerade das weckt erst recht seine Neugier.
In Innsmouth erzählt ihm ein Betrunkener von einem geheimen Kult, außerdem fällt ihm auf, dass sich nur die jungen Leute in die Öffentlichkeit wagen. Durch eine Häufung grauenvoller Vorzeichen gewarnt, verwandelt sich die anfängliche Faszination für Innsmouth
in Angst, vor allem, da er durch technische Probleme des Busses gezwungen ist, die Nacht dort zu verbringen.
Tatsächlich versucht jemand in sein Hotelzimmer einzubrechen, er kann zwar entkommen, aber der Gedanke an Innsmouth lässt ihn nicht mehr los.
Bei Nachforschungen stellt er fest, dass seinen Vorfahren einst in dieser Stadt gelebt haben, nach und nach findet er die Wahrheit heraus, die Tatsachen, die ihm verborgen bleiben, werden ihm in furchtbaren Alpträumen gezeigt.
Die Einwohner von Innsmouth sind nur halbmenschlich, im Alter verwandeln sie sich in groteske Wasserkreaturen, die sogenannten "Tiefen Wesen".
Er selbst bemerkt eine seltsame Veränderung seiner Gesichtszüge und das irrationale Verlangen, sich ins Meer zu stürzen und niemals mehr aufzutauchen...

"Schatten über Innsmouth" ist ein hervorragendes Buch, das vor allem durch die meisterhafte sprachliche Formulierung besticht.
Obwohl weder Blut noch Gewalt vorkommen, wirkt es ungeheuerlich erschreckend, wahrscheinlich deshalb, weil dem Hauptcharakter keine Möglichkeit gegeben wird, sich gegen die scheußliche Entwicklung zur Wehr zu setzen.